Der Streit um Grönland scheint vorerst beigelegt und dennoch könnte er zum Wendepunkt für das transatlantische Verhältnis, die NATO und den „Westen“ als Wertegemeinschaft werden Die Forderung Trumps, die Insel zu annektieren und dies notfalls auch mit Gewalt durchzusetzen, bedeutet in jedem Fall eine Zäsur im Verhältnis der USA zu ihren Verbündeten und könnte ein weiteres Zeichen für das Ende der regel- und wertebasierten Weltordnung sein. Doch welche Konsequenzen ergeben sich aus diesem Konflikt für die Europäer? Was bedeutet die Krise um Grönland für die Zukunft der transatlantischen Beziehungen und der NATO? Kann tatsächlich von einer Zeitenwende die Rede sein? Dieser Beitrag ordnet die Ereignisse aus dem Januar 2026 ein und diskutiert Konsequenzen, die sich daraus ergeben haben.
Referentin: Prof. Dr. Gerlinde Groitl, Gründerin des ISS Institut für Sicherheit und Strategie GmbH München sowie apl. Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Regensburg
Moderation: Dr. Meik Nowak, Sozialwissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität
Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier: Impulse 14.07.2026