Am 2. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg für Schwerin. Die Stadt wurde befreit. Jedoch nicht von der Roten Armee – wie der spätere Verlauf der Geschichte vermuten lassen könnte – sondern von US-amerikanischen Einheiten. Die Übergabe der Stadt und der gesamten Region an die sowjetischen Truppen erfolgte erst – nach einer kurzen Phase der britischen Besatzung – am 1. Juli 1945. Doch wie kam es dazu? Welche politischen Hintergründe führten zur Übergabe Schwerin und zur anschließenden Eingliederung in der Sowjetische Besatzungszone? Wie wurde dieser Übergang vor Ort vollzogen und wie nahmen die Menschen diese Entwicklung war? Dieser Beitrag befasst sich mit einer Episode der Geschichte, die heute kaum mehr präsent ist, die die weite Geschichte Schwerins und Mecklenburgs jedoch entscheidend geprägt hat.